Salzburger Bachchor

Foto: Chris Rogl © Salzburger Bachchor

Der Salzburger Bachchor ist seit über 30 Jahren eine feste Größe im Salzburger Musikleben und gehört zu den führenden Vokalensembles in Österreich. Sowohl in der Besetzung als auch in seinem chorischen Gesamtklang zeichnet er sich durch hohe Flexibilität aus. Er ist nicht nur regelmäßiger Gast der großen Salzburger Festivals, sondern auch auf internationalen Bühnen präsent.

Gastspiele führten den Chor u.a. nach Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, Rumänien, in die Niederlande, die Türkei, die Schweiz und nach Spanien.

Seit vielen Jahren tritt der Chor bei den Salzburger Festspielen, bei der Internationalen Mozartwoche und im Rahmen des Dialoge-Festivals der Internationalen Stiftung Mozarteum sowie für die Kulturvereinigung Salzburg auf. Im Frühjahr 2014 feierte der Chor sein Debut im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

Wie schon 2015 wird der Salzburger Bachchor auch 2017 Teil eines spektakulären Auftritts in der Felsenreitschule des Salzburger Festspielhauses zusammen mit der Académie équestre de Versailles sein.

Der Salzburger Bachchor ist langjähriger Partner der Internationalen Stiftung Mozarteum und war auch ein wesentlicher Teil des Oratorienprogramms der Mozartwoche 2016 mit F. Mendelssohns Elias und Lobgesang sowie seiner Bearbeitung von Händels Acis und Galatea. Schon seit Anbeginn des Dialoge Festivals im Jahr 2005 war der Salzburger Bachchor – unter anderem mit etlichen Uraufführungen – maßgeblich an Konzerten mit zeitgenössischer Musik beteiligt, im Dezember 2016 mit Wolfgang Rihms Stille Feste als Pendant zu W. A. Mozarts Requiem.

Im Rahmen des Osterkonzerts 2016 in Klosterneuburg bestach der Bachchor in Händels Messiah zusammen mit dem Bach Consort Wien, eine Produktion, die als TV-Aufzeichnung international große Anerkennung fand.

Bei den Salzburger Festspielen 2017 wird der Chor in G. F. Händels Oper Ariodante und G. Rossinis La donna del lago zu hören sein. Im Rahmen der Ouverture spirituelle singt der Chor inA. Schnittkes Konzert für Chor nach Texten des armenischen Mönchs Gregor von Narek unter Teodor Currentzis und unter Ivor Bolton W.  A. Mozarts Messe in c-Moll, deren traditionelle Aufführung zur Festspielzeit das 90. Jubiläum feiert.

Das Repertoire des Salzburger Bachchores umfasst sämtliche Epochen von der Renaissance über die großen Oratorien des Barock, der Klassik und Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik.

Seine Kompetenzen in der hohen Schule des A-Cappella-Gesangs beweist der Chor mit einer herbstlichen Konzertreihe, die sich dieses Jahr zum achten Mal jährt.

 
 

 
 

Alois Glaßner

Foto: Chris Rogl © Salzburger Bachchor

Alois Glaßner erhielt seine erste musikalische Ausbildung während der Gymnasialzeit im Stift Melk. Es folgten Studien an der Wiener Musikuniversität in Kirchenmusik, Orgel, Orchesterdirigieren, Komposition und Gesangspädagogik sowie Chorleitung bei Eric Ericson in Stockholm und London. Noch während des Studiums machte Glaßner sich mit dem Aufbau des Hugo Distler Chores einen Namen. 1993 wurde er zum Kirchenmusikdirektor an der Wiener Augustinerkirche berufen und gestaltete dort mit einem hochkarätigen Ensemble in zwölf Jahren über 700 Aufführungen.

2003 übernahm Alois Glaßner die künstlerische Leitung des Salzburger Bachchores. Unter seiner Leitung wurde das Ensemble zum fixen Partner großer Festivals und arbeitete mit renommierten Orchestern und angesehenen Dirigenten zusammen. Mit der Konzeption und Aufführung eigener Programme für den Salzburger Bachchor widmet sich Glaßner auch intensiv der Pflege des hochkarätigen A-Cappella-Gesangs.

Seit 1991 lehrt Glaßner an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, 2004 wurde er zum Professor für Dirigieren berufen, 2008 gründete er die Wiener Chorschule mit dem Ziel Kindern und Jugendlichen über das Chorsingen einen wertvollen musikalischen Bildungsweg zu erschließen.

Vielseitigkeit durchzieht wie ein roter Faden seinen künstlerischen Werdegang, er wird für seine breite Repertoirekenntnis und Stilsicherheit von der Renaissance bis zur Moderne und seine Erfahrungen in der Leitung unterschiedlichster musikalischer Formationen geschätzt.